Freiherrlich von Aufseß´sches

Altenheim Schloß Elmischwang

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Informationsseite zum Bürgerfest

 

 

 

 

 

Festakt, Bürgerfest und Motango,

 unser Altenheim feiert sein 70 jähriges Bestehen

In Mitten des Naturparks Augsburg Westliche Wälder, eingebettet in die reizvolle Landschaft der Stauden, liegt der Adelssitz Schloß Elmischwang. Seine erste Erwähnung findet das Gut Elmischwang bereits im 15 Jahrhundert. Durch die Wirren der Geschichte gelangt der Besitz  mit seinem herrschaftlichen Gutshof in die  Familie der Freiherren von und zu Aufseß. Als Alexander von und zu Aufseß den Besitzt übernahm beschloß er im Jahre 1902 das Schloß neu errichten zu lassen, so wie es sich heute darstellt: ein dekorativer, repräsentativer Bau mit leicht historisierenden Dekorationselementen.

 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Elmischwang neben der  bis dahin vornehmlich forst- und landwirtschaftlichen Nutzung des Landgutes ein weiteres Kapitel der bewegten Geschichte geschrieben. Nachdem die Familie von Aufseß ins ehemalige umgebaute Forstgebäude umgezogen war, stellte sie das Schloß im Jahre 1946 dem Landkreis Augsburg zur Nutzung als Altenheim zur Verfügung. Von diesem ersten Träger übernahm es 1957 der Johanniterorden und 1970 die Religionsphilosophische Arbeitsgemeinschaft Augsburg. Seit dem 01.01.1998 befindet sich das Altenheim in eigener Trägerschaft der Familie von und zu Aufseß. Derzeit haben 44 Bewohnerinnen und Bewohner ein familiäres und stilvolles Zuhause in Elmischwang gefunden. Die Besitzerinnen Gertrud und Irmgard von Aufseß hatten bei Übernahme der Trägerschaft entschieden, einen Neubau errichten zu lassen, welcher mit dem Schloß durch einen unterirdischen Gang verbunden ist. Den Grundstein hierfür lege 1999 die Gattin des bayerischen Ministerpräsidenten Karin Stoiber. Im Herbst 2000 konnte das neue Gebäude von Staatssekretär Georg Schmid eingeweiht werden.

 

 

 

 

Seit der Übernahme durch die Freiherrlich von Aufseß´sches Altenheim Schloß Elmischwang GmbH wurden neben dem Neubau auch im Schloß und im zum Heim gehörenden Lindenhof umfangreiche Renovierungen und Modernisierungen durchgeführt. Das Augenmerk liegt hierbei in den letzten Jahren vor allem auf der Wiederherstellung und Erhaltung der historischen Raumgestaltungen in Verbindung mit der Herstellung von Barrierefreiheit und modernem behindertengerechtem Komfort. So wurde die Schloßkapelle wiedererrichtet und der einstige historische Terrazzoboden im Erdgeschoß restauriert. Die Familie von Aufseß und die Heimleitung sind stolz darauf, in diesem Heim einen modernen Pflege- und Altenheimbetrieb mit allen notwendigen Zweckmäßigkeiten und ein ästhetisches und stilvolles Ambiente miteinander vereinen zu können. Somit stehen nicht nur die ausgezeichnete Pflegequalität sondern auch die die familiäre Atmosphäre und die ansprechenden Wohn und Lebensverhältnisse mit vergleichsweise günstigen Preisen bei den Bewohnern hoch im Kurs.

Diese Atmosphäre ist es auch, welche die Besucher der vielen kulturellen Veranstaltungen zu spüren bekommen, die im großen Saal des Altenheimes oder im Schlosspark geboten werden. Es war das Ziel in Elmischwang ein kleines kulturelles Zentrum zu etablieren. Da die Heimbewohner und Bewohnerinnen oft nicht mehr in der Lage sind zu kulturellen Ereignissen zu fahren, sollte die Kultur nach Elmischwang geholt werden. Dieses Vorhaben ist auch geglückt. Ein wichtiger Meilenstein hierbei war die Errichtung der Elmischwanger Schloßparkbühne mit großer Veranstaltungsfläche, welche im Sommer im Schatten des Schlosses für Freilichtveranstaltungen und Feste genutzt werden können. Eine Vielzahl von Konzerten aller Genres, Ausstellungen, Lesungen, Festveranstaltungen usw. haben Gäste aus der Region und auch von weit her nach Elmischwang gelockt. Dadurch wird es den Bewohnern leichter, soziale Kontakte zu knüpfen.

In den 70 Jahren seines Bestehens hat das Altenheim viele Wandlungen erlebt, sich stets den neuen Erfordernissen des zunehmenden Pflegealltages und Heimbetriebes angepaßt und dabei seinen besonderen Charakter und eigenen Stil zu wahren gewusst. Maßgeblich daran beteiligt waren immer die Familie von Aufseß, die engagierten Heimleitungen, die Vielzahl niveauvoller Bewohner und die äußerst motivierten Mitarbeiter.

Ferstakt am 11. März

Genau dies waren auch die Merkmale welche bei einem Festakt anlässlich des Jubiläums alle Festredner hervorhoben. So betonte die stellvertretende Landrätin Sabine Grünwald die hohe Anerkennung die das Altenheim über die Grenzen der Staudenregion hinaus genießt und überbrachte die Grüße des Landrates und des Landkreises. Auch Fischachs 1.Bürgermeister Peter Ziegelmeier lobte das Altenheim und erwähnte vor allem die Bedeutung Elmischwangs als kleines kulturelles Zentrum in der Region.

 Hubertus Freiherr von und zu Aufseß dankte im Namen der Familie der gesamten Belegschaft und Heimleiter Volker Bertram für ihr Engagement auf welchem sich der gute Ruf des Hauses aufbaut. Den Festvortrag hielt die Kunsttherapeutin Birgit Matthäus. Sie erzählte von Ihrer Arbeit mit den alten und hilfebedürftigen Menschen und gab den Gästen den hoffnungsvollen Ausblick, daß die Teilnahme an Kunst und Kultur im letzten Lebensabschnitt Defizite

         

ausgleichen, zur wichtigen Form des Ausdrucks und zum Fenster des gesellschaftlichen Lebens werden kann. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Saxophonquartett Sax4Fun.

Historisches Bürgerfest

Mit einem weiteren kulturellen Ereignis soll nun am 09. Juli mit Heimbewohnern, Angehörigen und vielen Gästen das Jubiläum gefeiert werden. „Diese 70 Jahre als Altenheim sind zwar der prägendste Abschnitt unserer Elmischwanger Geschichte aber nicht der einzige“ so Heimleiter und Geschäftsführer Volker Bertram. Daher plante er mit seinem Team ein historisches Bürgerfest unter dem Titel „Reise in die Vergangenheit“. „Wir haben uns auf keine bestimmte Epoche festgelegt sondern lassen bei den Verschiedensten Darbietungen, dem kulinarischen Angebot und vor allem bei den Kostümen der Darsteller, Helfer und Komparsen gleich mehrere Jahrhunderte verstreichen.“ so Bertram. Sogar die Gäste und Besucher dürfen in historischen Gewändern erscheinen und je nach Vollständigkeit des Kostümes sich den Eintritt fast komplett einsparen. Dabei ist alles erlaubt von Barockrobe bis Petticoat von Ritterrüstung bis Charlestonkleid. „Der Eintritt kostet den ganzen Tag hindurch 7,--€ egal wie lang Sie bleiben oder wie oft Sie wiederkommen“ so Volker Bertram. Kinder zahlen die Hälfte.

Neben den Ständen mit Kaffee, Kuchen, Bratwürsten, Käs-und Krautspatzen, vielerlei Flammkuchen und Kaltgetränken läßt auch das fortlaufende Programm kaum Wünsche offen. So kann man sich auf einen Gauklerauftritt, eine Feuershow, eine Falknerin mit ihren Greifvögeln, eine Akrobatiktruppe, Puppentheater für Kinder, den Auftritt der Staudentänzer und des Liederhains Langenneufnach, eine historische Ausstellung zur Geschichte der Familie von Aufseß in Elmischwang, eine sehr sehenswerte Bonsai-Ausstellung des Bonsai-Arbeitskreises Thannhausen, Besichtigungen des restaurierten Erdgeschosses im Schloß, einen kleinen Flohmarkt und eine Lotterie mit vielen tollen Gewinnen freuen.

Motango geht auf Zeitreise

Den krönenden Abschluß gibt dann ab 19.00 Uhr das Ensemble Motngo mit einem fulminanten und abwechslungsreichen Konzert unter dem Motto „Eine musikalische Zeitreise“. Im beliebten Motangostil – einer Mischung aus virtuosem Gesang und komödiantischem Spiel – erklingt Beliebtes und Bekanntes wie z.B. „Ein Mädchen oder Weibchen“ aus der

Zauberflöte, Die Forelle, Erzherzog-Johann-Jodler, Love Me Tender, Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da und vieles mehr. Das Konzert wird von den Staudentänzern mit dem Holzschuhtanz von Lorzing und einem Walzer eingerahmt. Sollte das Wetter nicht mitspielen findet der größte Teil der Darbietungen und Angebote in den Gebäuden des Altenheimes und im großen Saal statt.